Gabriele Thies

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Eine coole Idee, wie du jetzt viel Raum für Neues in 2018 schaffen kannst

Bildquelle: unsplash.com

 

Hattest du schon mal morgens um 5 Uhr einen Gedankenblitz?

Okay – ich gebe zu, das ist nicht jedermanns Sache. Nicht jeder ist so ein „früher Vogel“ wie ich und in den ersten Morgenstunden so klar und inspiriert. Aber darum geht es in diesem Artikel gar nicht.

Viel entscheidender ist die Idee an sich, die ich am Sylvestermorgen hatte.
Eine Idee, die mein Motto und Lieblingszitat „Geh‘ in deiner Arbeit auf, nicht unter!“ perfekt unterstützt. Und die gerade jetzt, am Jahresanfang, wunderbar passt. Denn Sylvesterhype und Neujahrsvorsätze hin oder her – der Jahresbeginn ist gefühlt wie die erste Seite in einem neuen Buch. Ein Buch über deine Erlebnisse und Erfahrung im vergangenen Jahr. Privat und im Business.

Als Unternehmerin hast du dir wahrscheinlich Ziele gesetzt, die du innerhalb der nächsten 12 Monate erreichen möchtest. Vielleicht sind es ganz konkrete Umsatz- und Gewinnziele. Vielleicht geht es um deine persönliche Weiterentwicklung. Vielleicht sind es eher softe Ziele wie mehr Zeit für dich und das, was dir wichtig ist. Oder mehr Fokus für’s Wesentliche. Oder auch mehr Klarheit und Leichtigkeit.

Was auch immer deine Ziele und Wünsche für das neue Jahr sein mögen, sie haben eines gemeinsam:
Du brauchst „Raum“, um sie zu verwirklichen.

Das kann ein physischer Raum sein, also mehr Platz in deinem Büro oder Zuhause.

Oder es kann mehr Raum im übertragenen Sinne sein:

Mehr Raum für neue Gedanken.
Mehr Raum für Klarheit darüber, wo es hingehen soll.
Mehr Raum für Leichtigkeit bei den nächsten Schritten.

Wenn du dich schon einmal mit den Themen Ordnung und Ausmisten näher beschäftigt hast, bist du bestimmt über genau diesen Gedanken gestolpert: Dass Ausmisten Raum schafft für Neues.

Denn nur wenn du Platz machst, also Raum schaffst, dann kann Neues kommen und sich halten. Dann kann Weiterentwicklung stattfinden.


Denn nur wenn du Platz machst, also Raum schaffst,
dann kann Neues kommen und sich halten.
Dann kann Weiterentwicklung stattfinden.


Wenn du alles festhalten möchtest – also nicht nur physische Dinge, sondern auch Einstellungen, Verhaltensweisen, Routinen und so weiter – wenn du also Altes nicht loslassen kannst, dann kann keine Entwicklung stattfinden. Dann verstopft dein Büro und dein Zuhause immer mehr. Auch deine Gedanken verstopfen. Und damit deine Sicht auf die Dinge, auf das Leben und deine Handlungen.

 

Ausmisten schafft Raum für Neues.


Möchtest du es zusammen mit mir ausprobieren? Dann lade ich dich herzlich ein, meinem Gedankenblitz vom Sylvestermorgen zu folgen und den Januar zum Ausmist-Monat zu erklären.

Es gibt zwei Varianten:

VAriante 1: Die Einmal-Aufräum-Aktion

Entweder du nimmst dir gleich Anfang Januar einen halben oder ganzen Tag und machst in einem Rutsch Klar Schiff. Das heißt, du mistest dein Office oder einen anderen Lebensbereich auf einmal aus und ordnest dich neu. Achtung: Hier geht es nicht nur darum, die Schränke oder deinen Schreibtisch freizuräumen, durchzuschauen und dann alles wieder genauso oder ähnlich zurückzustapeln. Damit hast du nichts gewonnen. Denn es geht ja um’s Platz schaffen, also um’s Reduzieren.

Bei größeren Aufräum-Aktionen ist es wichtig, dass du dir nicht zu viel auf einmal vornimmst. Denn dann besteht die Gefahr, dass du zwar höchst motiviert anfängst, die Begeisterung aber auch recht schnell nachlassen kann. Und wenn es blöd läuft, bleibt ein größeres Chaos als vorher zurück, weil du nicht durchgehalten hast bis zum Schluss.

So, und damit kommt die zweite Variante ins Spiel, um die es hier geht:

Variante 2: Das 31-Tage-Freiraum-Spiel

Was hältst du davon, jeden Tag im Januar ein bisschen was auszumisten? Und jeden Tag ein bisschen mehr?

Konkret heißt das:

Du startest am 1. Januar mit einer Sache, die du loswerden möchtest. Ganz easy – zum Beispiel ein Fachbuch, das dich nicht mehr interessiert. Oder Papierunterlagen zu einem abgeschlossenen Projekt, die du nicht aufbewahren musst. Oder vielleicht auch nur ein Filzstift, der nicht mehr gut schreibt.

Am 2. Januar geht es um zwei Dinge, von denen du dich trennen darfst.
Am 3. Januar sind es drei Dinge.
Und so weiter. Jeden Tag entsprechend dem Datum ein Teil mehr.
Bis du am 31. Januar bei 31 Dingen angekommen bist, die du entsorgen darfst.

Und wenn du jetzt nachrechnest, also 1+2+3+4+…..+31, dann hast du dich am Endes des Monats von 496 Dingen getrennt.

Stresst dich das, wenn du daran denkst?
Kann ich verstehen. Denn 496 Dinge loszulassen, ist schließlich eine Menge Zeugs.

Damit bin ich bei einem guten Stichwort, nämlich Zeugs. Oder Gerümpel.

Genau darum geht es: Dass du dich traust und von den Dingen trennst, die Zeugs sind. Die du also nicht (mehr) brauchst, die dich nicht weiterbringen, die dich im Gegenteil vielleicht sogar bremsen und aufhalten auf deinem Weg.

Was dein Zeugs oder Gerümpel ist, kannst nur du bestimmen. Das können physische Dinge sein, die überholt sind, wie zum Beispiel Büromaterial, Bücher, Unterlagen oder alte Dekogegenstände in deinem Büro.

Das können aber auch Termine oder Aufgaben sein, die dir und deinen Zielen nicht mehr dienen. Die dich nur beschäftigt halten und deine Zeit blockieren, vielleicht sogar, ohne dass du es merkst. Oder die deine Gedanken immer um das gleiche kreisen lassen.

Zeit und Gedanken, die du besser in deine Ziele und Wünsche für das neue Jahr investieren könntest.

Und wenn du es so siehst, ist die Zahl 496, also die 496 überholten Dinge, von denen du dich im Januar trennen darfst, vielleicht gar nicht mehr so schlimm. Gleichzeitig ist es ein Riesenschritt in Richtung mehr sichtbare und gefühlte Freiräume. Oder was meinst du?

 

5 Tipps, damit das 31-Tage-Freiraum-Spiel funktioniert:

Entsorgen.

Entsorge alle Gegenstände, von denen du dich trennst, möglichst umgehend. Du hast nichts gewonnen, wenn alles, was du loswerden willst, tage- oder wochenlang in der Ecke liegt und verstaubt.

Dranbleiben.

Schreibe dir eine tägliche Erinnerung in deinen Kalender oder die ToDo-Liste. Das tägliche Dranbleiben ist der Schlüssel zum Erfolg! Das Durchhalten ist auch eine perfekte Möglichkeit, um Loslassen zu üben.

Unterstützen.

Vielleicht magst du dir einen Buddy suchen – eine Freundin, deinen Partner – und mit ihr oder ihm das 31-Tage-Freiraum-Spiel spielen. Zu zweit geht’s oft viel viel leichter.

Belohnen.

Suche dir jetzt am Anfang eine coole Belohnung aus, wenn du bis zum Ende durchgehalten hast. Etwas auf das du dich richtig freuen kannst. Zum Beispiel ein Bild oder ein Dekogegenstand für den Schreibtisch, der dich so richtig inspiriert und immer an deine Ziele für 2018 erinnert.

Es ist ein Spiel.

Ich habe es bewusst das 31-Tage-Freiraum-SPIEL genannt. Ein Spiel darf Spaß machen und darum geht es auch hier.

 

Auf den Punkt gebracht

Nutze den Zauber des Jahresanfangs und die ersten 31 Tage im neuen Jahr, um Raum zu schaffen für all das, was dir für’s neue Jahr wünschst. Mach mit bei meinem 31-Tage-Freiraum-Spiel und miste jeden Tag ein bisschen mehr aus.

1.       Januar: eine Sache entsorgen
2.       Januar: zwei Sachen entsorgen
3.       Januar: drei Sachen entsorgen
….
31. Januar: einunddreißig Sachen entsorgen


Was ist dein Gewinn?

Mehr Platz, mehr Klarheit, mehr sichtbare und gefühlte Freiräume.
Für die Dinge, Erlebnisse, Vorhaben und Erfahrungen, die dein 2018 bereichern werden.


Lust auf Mehr?

Wünschst du dir jemanden an deiner Seite, der dich an die Hand nimmt und dir hilft, mehr Ordnung und Klarheit sowohl im Büro als auch in deinem Kopf zu schaffen? Dann schreib mir. Ich unterstütze dich gerne mit meinen Coachings.