Die eine Sache, die VOR einer erfolgreichen Planung kommt

 

Meine Gedanken sind zu Eva Laspas spannender Blogparade entstanden:
„Zu Tode geplant? Planung ja oder nein?“

 

Planung? Aber JA doch!

Geht es dir wie mir? Mit meiner Selbständigkeit habe ich die Verantwortung für mich und mein Business übernommen: Ich bestimme meine Reiseroute selbst und entscheide über mein Ergebnis. Das funktioniert am besten, indem ich vorher plane. Genauso, wie ich eine Urlaubsreise plane: Ich packe nicht den Koffer mit Strandsachen, wenn ich in den Skiurlaub fahre.

Für mein Business meine ich die Jahresplanung genauso wie Monats-, Wochen- und Tagesplanung.

Warum?

Weil ich durch Planung den Überblick habe, was ansteht.

Weil ich meine Termine und Aufgaben schwarz auf weiß sehe und Prioritäten setzen kann. Weil ich durch Planung meinen Fokus für meine Ziele schärfe.

Planung gibt mir den Freiraum, auf Überraschungen und Spontanes zu reagieren. Ich kann meine Projekte und Aufgaben einfacher in mein Leben integrieren und bin gelassener, weil ich den Überblick behalte.

Wenn ich mir Überblick schaffen möchte, brauche ich Durchblick.

Den Durchblick gewinnen und behalten, ist ein wesentlicher Punkt beim Thema Planen. Es ist die Voraussetzung für sinnvolles Planen. Durchblick bekommst du, wenn du alle losen Enden erst einmal einsammelst, alles was noch nicht erledigt ist und ansteht.

Deshalb kommt das Aufräumen ganz an den Anfang meiner Planung.

Nehmen wir als Beispiel die Wochenplanung:
Die Wochenplanung machst du idealerweise am Ende der Vorwoche. Damit schließt du die Arbeitswoche ab und kannst entspannt ins Wochenende gehen. Zum anderen ist die Wochenplanung die Basis für einen ebenso entspannten Start in die neue Arbeitswoche. Mit einer guten Wochenplanung kennst du deine Prioritäten und Aufgaben für die nächsten 7 Tage und lässt dich nicht so schnell vom Alltag überrollen.

Was hat die Wochenplanung mit dem Aufräumen zu tun?

Durch Aufräumen erkennst du, was offen ist und du in deine Planung einbeziehen musst.
Du vergisst keine Aufgaben oder Termine, die sich in Papierstapeln oder der eMail-Inbox vergraben haben.


Durch Aufräumen schaffst du dir mehr Fokus und weniger Ablenkung.
Du hast einen klareren Kopf. Denn äußere Ordnung bedeutet innere Ordnung.



 

Wie gehst du am besten vor, um ein gutes Fundament für deine Wochenplanung zu legen?

  • Setze einen wöchentlichen Terminblock, idealerweise am Freitag, bevor du die Arbeitswoche abschließt.
  • Gehe deine Papierstapel auf dem Schreibtisch durch. Notiere dir alle Termine, die sich daraus ergeben in deinen Kalender und alle Aufgaben in deiner ToDo-Liste.
  • Lege alles an Papier, das du noch brauchst in einem Archivordner oder in der Wiedervorlage ab, z. B. in Hängeregistern. Da alle Termine und ToDos aufgeschrieben sind, wirst du nichts vergessen. Wichtig ist, dass dein Schreibtisch frei wird.
  • Sammle alle weiteren losen Enden wie Notizzettel und Post-Its ein. Notiere alles Wichtige in deiner ToDo-Liste oder im Kalender.
  • Unterscheide zwischen Aufgaben für die Tagesplanung (ToDo-Liste) und Themen für die Wochen- bzw. Monatsplanung. Diese notierst du separat.
  • Wirf weg, was nicht mehr aktuell ist.
  • Delegiere oder leite weiter, was du nicht selbst machen musst oder dich nicht betrifft.
  • Bearbeite deine eMail-Inbox genauso wie die Papierstapel auf dem Schreibtisch: Halte alle Aufgaben und Termine schriftlich fest, lösche, archiviere und leite weiter. Das Ziel ist, dass deine Inbox möglichst leer ist.
  • Schreibe alle Ideen auf, die du beim Aufräumen hast. So geht dir nichts verloren. Am besten verwendest du dafür ein separates Ideenbuch und nicht deine Aufgabenliste.
  • Räume deinen Schreibtisch auf.

Mach dir eine Checkliste, was zur Wochenroutine gehört, bis sich diese neue Gewohnheit eingeschliffen hat. Dann geht es im Normalfall auch ganz schnell, weil sich das Chaos gar nicht so ausbreitet.

Wenn du keine Lust zum Aufräumen hast, mach es trotzdem. Fang einfach an, wenigstens für 5 Minuten. Normalerweise machst du sowieso weiter, weil du schon mittendrin bist.


Bleib entspannt beim Aufräumen und beim Planen!



Weißt du was? Ich liebe es zu planen und zwar immer schon. Ich habe schon als Kind gerne Pläne geschmiedet. Aber Aufräumen gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

Trotzdem arbeite ich wesentlich besser an einem übersichtlichen und ordentlichen Schreibtisch. Dann bin ich selbst klarer und fühle mich inspirierter. Und ich freue mich über meine „schöne“ Arbeitsumgebung.

Deshalb räume ich meinen Arbeitsplatz gerne und regelmäßig auf. Denn bei mir bricht auch immer wieder mal das Chaos aus und alles liegt voller Papier. Und besonders gerne räume ich vor dem Wochenende auf.  

Wie ist das bei dir? Wie stehst du zum Thema Aufräumen? Und vor allem in Verbindung mit Planung?

Planst du aufzuräumen oder räumst du auf, um zu planen?

 

Vielleicht gefallen dir auch diese Artikel?
33 Impulse für eine entspannte Planung, die dein Business einfacher macht
Bist du kreativ-intuitiv oder logisch-strukturiert?
Kennst du diese 4 Vorteile einer entspannten Ordnung?

Wer schreibt hier?
Mein Name ist Gabriele Thies und mein Motto ist: "Geh in deiner Arbeit auf, nicht unter!"
Ich unterstütze dich dabei, dich selbst und deinen Arbeitsalltag einfach und smart zu organsieren. So, dass du mehr Freiräume gewinnst für das, was dir wichtig ist.
Für mehr Freiräume, mehr Gelassenheit, mehr Zeit und mehr Überblick. Mit einer entspannten Ordnung, die Spaß macht.